Behandlung

(IVOM)

Die Behandlung

Die Behandlung der Netzhaut ist an der Stelle des schärfsten Sehens (Makula) mit Augentropfen oder Tabletten leider nicht immer erfolgreich, denn die Wirkstoffe kommen nur in geringen Spuren im Augeninneren an.

Im Rahmen der IVOM Behandlung hat die Praxis über den BDOC (Bund der Ophthalmochirurgen) Behandlungsverträge mit verschiedenen Krankenkassen abgeschlossen (besondere ambulante augenchirurgische Versorgung).
Vorteil für den Patienten: die zur Überwachung des Krankheitsverlaufes notwendige OCT-Untersuchung, die sonst keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse ist, ist im Rahmen des Vertrages eine kostenlose Zusatzleistung.

Behandlungsmethode

Intravitreale operative Medikamenteneingabe, IVOM: Die feuchte Makuladegeneration wird seit einigen Jahren erfolgreich mit dieser Therapie behandelt.

Bei dieser Behandlungsmethode werden Medikamente direkt in den Glaskörper (Corpus vitreum) eingebracht (intravitreale operative Medikamenteneingabe, IVOM). Dadurch wird eine gezielte und für den gesamten Körper nebenwirkungsarme Behandlung ermöglicht.Bei den verwendeten Medikamenten handelt es sich um so genannte Anti VEGFs (Anti-Vascular Endothelian Growth Factors). Dieser Wirkstoff hemmt die Gefäßneubildung.

Neben der feuchten AMD lassen sich weitere Netzhauterkrankungen durch IVOM Medikamente behandeln:

  • Das diabetische Makulaödem
  • Das Makulaödem bei Venenverschlüssen der Netzhaut
  • Die choroidale Neovaskularisation bei hoher Myopie (Kurzsichtigkeit)
  • Die aktive Uveitis

Der Behandlungsablauf

Der kurze, nur wenige Minuten dauernde Eingriff ist in der Regel unter örtlicher Betäubung möglich. Der behandelnde Arzt platziert das Medikament mit Hilfe einer sehr feinen Kanüle im Glaskörper. Die Öffnung ist so klein, dass sie sofort nach Entfernen der Nadel wieder verschlossen ist.

Der Glaskörper gibt nun über mehrere Wochen hinweg ständig etwas vom Wirkstoff an die Netzhaut und Aderhaut ab. Damit werden Netzhauterk